Schon morgens um halb sieben trafen sich die noch etwas müden, aber voller Vorfreude steckenden Turnerinnen und Turner des TVs und des DTVs. Nachdem der Car alle eingesammelt hat, hiess es: Ab nach Splügen!
Die Fahrt verging wie im Flug. Öde versüsste uns den Start in den Tag mit seinem selbstgebackenen Bananenbrot (Rezeptanfragen werden bestimmt noch folgen) und frischem Kaffee. Und zum Glück hatten wir Chäspe dabei, der unseren Chauffeur vor einem Hustenanfall rettete. So erreichten wir schon bald unser Lagerhaus.
Nachdem das Gepäck ausgeladen war, ging es direkt auf die Piste – praktischerweise gleich vor unserer Haustür. Das überschaubare Pistenangebot hatte einen klaren Vorteil: Niemand konnte verloren gehen. Bei strahlendem Wetter genossen wir die Abfahrten, und einige Waghalsige wagten sich sogar an Schanzensprünge. Einzelne wurden dabei von einer mysteriösen Snowboardfahrerin verfolgt, die am Ende sogar noch ein Selfie machen wollte.


Man munkelt, wir hätten mehr Zeit auf dem Sessellift als auf der Piste verbracht, doch das feine Mittagessen und der Après-Ski machten das wieder wett. „Wie lange haben wir noch bis Sonnenuntergang?“ Chäspes Trick – Arm ausstrecken, jeder Finger zwischen Horizont und Sonne entspricht einer Viertelstunde – war uns allen unbekannt. Auch die Pistenpatrouille hatte noch nie davon gehört. Diese konnten seine Berechnung jedoch bestätigen.


Zurück im Tal starteten nach dem Nachtessen verschiedene Spielrunden. Dabei stellte sich heraus, dass Liam gerne möglichst viele Uno-Karten sammelt und die Dog-Runde mit einigen bereits halb Schlafenden wollte erst nach über zwei Stunden ein Siegerteam küren. Während die einen später noch weiterzogen, um das Nachtleben der Umgebung zu erkunden, bevorzugten die anderen den erholsamen Schlaf.

Am nächsten Morgen ging es nach einem leckeren Frühstück wieder auf die Piste. Der etwas neblige Skitag wurde von den meisten gemütlicher angegangen – inklusive Kaffee- und ausgedehnter Jasspausen.
Um vier Uhr traten wir die Heimreise nach Elgg an. Im Car wurden wir bestens mit Musik unterhalten (auch wenn die Warteschlange der Playlist hart umkämpft war), und der Après-Ski wurde für diesen Tag noch nachgeholt.
Ein herzliches Dankeschön an Phippi und Öde für die super Organisation!
Zum Schluss bleibt nur noch eine Frage offen: Schafft es Claudia nächstes Jahr endlich, mit dem Pistenbully mitzufahren?
Text: Jorina Rutishauser
