Turnverein

Trainingsweekend 2015

Am 11. April trafen sich 28 Turner im See für ein Trainingsweekend. Ein letztes Mal zog es uns nach Schaffhausen auf den Munot. In Schaffhausen wurden wir von schönem Wetter empfangen. Bereits bei der Ankunft wurde uns die motivierende Nachricht verkündet, dass wir bei einer Note von 9,5 an einem Turnfest in der Saison 2015 und 2016 Figes Kopfhaare schneiden dürfen (Augenbrauen ausgenommen).
Nach einigen Aufwärmübungen spielten wir ein Spiel, von welchen ich den Namen hier nicht erwähnen will, da dieser verschieden aufgefasst werden kann und den TV Elgg so in ein falsches Licht stellen könnte. Alle Turner waren mit Elan dabei und tobten sich aus. Später übten die einzelnen Ringturner intensiv ihre Übungsteile an Gummiseilen ein. Das defekte Ringseil, welches wir vor einem Jahr meldeten, konnte während diesen 12 Monaten leider nicht ersetzt werden. Bei Sonnenschein wurde draussen an der Speertechnik gefeilt. Bei einer Übung mussten wir uns auf den Boden werfen, was für Aussenstehende bestimmt kurios ausgesehen hat. Nebenan wurde das Steinstossen trainiert. Hungrig machten wir uns auf den Weg ins Restaurant Adler beim Schwabentor. Als Vorspeise gab es einen Salat, bei welchem wegen zu wenig Sauce einzelne Salatblätter erkannt werden konnten. Als Hauptgang gab es ein Rahmschnitzel mit Teigwaren und Tomatensauce. Durch die extrem hohe Temperatur der Teller nahmen wir an, dass die Speisen direkt auf dem Teller gekocht wurden um Pfannen zu sparen. Das Essen war ausgezeichnet und bereits verschlungen, bevor der Teller auf 50° abgekühlt war. Die Serviertöchter brachten zum Glück noch einige Schüsseln mit Teigwaren und Gemüse. Leider fehlte die zweite Portion Fleisch. Trotzdem brachten sie es fertig, alle Turner zu sättigen. Beim Schöpfen des Gemüses wurde dies von den Kellnerinnen bei Bedarf auf dem Teller fein säuberlich angerichtet und getrennt.
Auf dem Fronwagplatz sorgten wir in sieben Minuten für den Tagesumsatz des Glacemannes.
Am Nachmittag ging es mit Weitsprung und Kugelstossen weiter. Im Anschluss gingen wir unser neues Ringprogramm an. Aufgrund von Kommunikationsproblem und einem nicht besonders flexiblen Abwart wurden wir um fünf Uhr aus der Halle gejagt. Somit fiel das Slow-down aus. Dann ging es auch schon in die Jugendherberge, wo wir vor dem Abendessen eine flüssige Mahlzeit einnahmen. Wir fanden heraus, dass wir gar nicht so viele Zimmer hätten buchen müssen, da wir einen grossen Teil der Turner über Nacht auch in Schränken hätten unterbringen können.
Auf den Gartenbänken wurden Wetten abgeschlossen, ob die Leute die Eingangstüre hinter sich schliessen oder offen lassen. Ein Turner war überzeugt, dass sie die Tür offen lassen werden. Kurz vor seinem finanziellen Ruin hörte er auf zu wetten.
Zum Abendessen gab es Salat, welchen wir selbständig in der Salatsauce ertränken konnten, damit er uns mundete. Als Hauptgang gab es Spaghetti. Zum Dessert gab es ein Donut-Wettessen. Und ja, im Mund eines Turners hat ein ganzer Donut Platz. Er kann auf diese Weise jedoch leider weder schneller gegessen, noch mehr genossen werden. Den Rest der Donuts assen wir deshalb wieder auf konventionelle Art und Weise.
Nach dem Essen gingen wir in die Stadt um den Hockeymatch zu schauen. Danach gingen alle nach Hause. Auf dem Nachhauseweg gehörte die Stadt uns. Nicht alle wählten den kürzesten Weg und so kamen alle zu einer anderen Zeit nach Hause.
Am zweiten Tag starteten wir mit einem Lauftraining. Nicht alle Turner sahen gleich knusprig aus. Anschliessend gingen wir das Ringprogramm durch. Zum Glück hatten wir an diesem Tag bessere Ringe. Das Programm nahm schon langsam Form an. Ausklingen liessen wir das Trainingsweekend mit einem Spielturnier, bei welchem wir Basketball und Volleyball spielten.
Hungrig gingen wir ins Restaurant Adler, in welchem wir bei schönem Wetter draussen ein Cordon-Bleu assen. Das Trainingsweekend war zu Ende und wir machten uns zufrieden auf den Heimweg.